Wussten Sie eigentlich:
dass die Behauptung im BTV-Bericht *FÜR UND WIDER* falsch ist, das Land OÖ habe die Messung des Staubniederschlags im Bereich der RAIBA-Kreuzung im Jahr 2011 eingestellt. Nunmehr stehen an dieser Stelle sogar zwei Staubauffanggeräte!

Bernhard Stummer

Meinungen zum Thema Umfahrung in Frankenmarkt >>

Lebenswertes Frankenmarkt?

Man muß das ganze als Gesamtkonzept sehen und erkennen. Wie immer gibt es Gewinner und Verlierer, hier muß man sich aber die Frage stellen, was ist für das Gemeinwohl wichtig und wie kann man die Verlierer sozial abfangen und bei einem Projekt wie diesem neue Perspektiven geben.

Die Verkehrsentwicklung zeigt leider gnadenlos auf, dass der Auto und LKW-Verkehr nicht weniger wird, sondern ständig wächst.

Verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie zB das LKW-Fahrverbot oder Geschwindigkeitsbeschränkungen dämmen die Entwicklung momtentan ein, auf Dauer wird sich aber nichts an der Entwicklung ändern.

Auch wenn die Entwicklung der Autobauer zu feinstaubarmen Motoren geführt hat, der Reifen- , Brems- und Asphaltabrieb ist trotzdem vorhanden und wird gerade in einem Ort, wo Stop and Go Verkehr herrscht, gefördert.

Wenn momentan der Eindruck entsteht, der Verkehr sei durch beruhigende Maßnahmen eingedämmt, so täuscht das, es wurde lediglich die Spitze gekappt, aber das Grundproblem bleibt aufrecht.

Viele Orte zeigen auf, dass nach dem Bau einer Umfahrung das soziale Leben in diesen Orten wieder gefördert wird. Schanigarten entstehen, Leute bleiben stehen um sich zu unterhalten, in Geschäften, die zum Bummeln einladen, wird wieder eingekauft, Parkplatzprobleme gehen zurück, der Aufenthalt im Ort wird ruhiger und angenehmer.

Veranstaltungen im Ort sind plötzlich wieder ohne größeren Aufwand möglich, es entwickelt sich wieder ein Ortskern, der anders oft nicht vorhanden war.

Oft wird behauptet, weniger Verkehr würde den Geschäften schaden. Sind wir uns doch mal ehrlich, wo in Frankenmarkt kann ein LKW stehenbleiben, um sich eine Wurstsemmel zu kaufen?
Gerade der starke Durchzugsverkehr verhindert genau diese Laufkundschaft.

Es gibt übrigens keinen Bauernmord, mir persönlich ist kein Fall bekannt, wo jemals ein Bauer durch die Errichtung einer Umfahrung mit dem Leben bedroht war.
Es gibt aber etliche Bürger, die durch den Lärm und Feinstaub des Verkehrs sehr wohl gesundheitliche Bedrohung erfahren.

Ich bin als Bürger von Frankenmarkt von Anfang an ein Befürworter einer Umfahrung, weil ich überzeugt bin, dass die Lebensqualität für die Mehrheit unserer Bürger erheblich gesteigert und das soziale Leben gefördert werden kann.

Bernhard Stummer

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